Startseite ::: Portrait ::: Reformationsfeiern ::: Vorträge ::: Eheberatung ::: Impressum/Kontakt

 
Evang.ref.Forum
  Zur Geschichte
  Copyrightinformationen
  Impressum
  Kontakt
  Kontaktformular (Mitgliedschaft und/oder Spende)
 

Willkommen auf der Homepage des Evangelisch-reformierten Forums St.Gallen

Das Evangelisch-reformierte Forum St.Gallen ist gemäss Statuten ein Verein mit Sitz in St. Gallen. «Seine Aufgaben sind gesamtkirchliche Veranstaltungen in der Region St.Gallen und die Wahrung gemeinsamer Anliegen der städtischen Kirchgemeinden.» (Art. 1) «Das Evangelisch-reformierte Forum St.Gallen führt mit kirchlicher Hilfe die Evangelisch-reformierte Paar- und Familienberatung St.Gallen.» (Art. 2) Das Programm des Evangelisch-reformierten Forums St.Gallen wird durch die «Grosse Kommission» geplant und vom Präsidenten im Gespräch mit einem Arbeitsausschuss organisiert. Präsident ist seit dem Jahr 2000 Pfarrer Andreas Schwendener, St.Gallen.

Das Winterprogramm 2015/16 als PDF: >>> hier

Zwei Vorträge im Februar 2016

Architektur und Kunst als Verkündigung


Montag, 1. Februar 2016, 19.30 Uhr, im Saal von St.Katharinen, St.Gallen

rotunde

Die christliche Botschaft der St.Galler Kathedrale

Mit Markus Kaiser, Archivar, St.Gallen

Kennen Sie die St.Galler Kathedrale, den Dom zu St.Gallen? Sie denken: Ja. Aber im Innern verbirgt und zeigt sich das künstlerische Programm einer umfassenden Theologie - der katholischen Theologie vor der Aufklärung. Mit allen Mitteln der darstellenden Kunst und mit den besten Traditionen und Künstlern des zu Ende gehenden Barocks wurde in St.Gallen die biblische Heilsgeschichte sichtbar gemacht. Markus Kaiser, früher Lehrer, dann Archivar am Staatsarchiv, beschäftigt sich seit Jahren mit dem theologischen Programm des St.Galler Doms und präsentiert auch Führungen vor Ort. In Zusammenarbeit mit dem Evang.-ref. Forum macht er erstmals eine Führung durch den Dom anhand von projizierten Fotos, was detaillierte Betrachtungen von Bildern ermöglicht, die sonst nur mit Feldstecher oder Halsstarre zu betrachten sind. Dazu gehören Themen wir die Verbindung von St.Gallen zum himmlischen Jerusalem, die Seligpreisungen im zentralen Denkengemälde, das Wirken der Heilskünder im Seitenschiff, die Heilsgeschichte im Chorgestühl im Zusammenhang mit der Benediktbiographie usw. Wir laden Sie ein zu diesem speziellen Vortrag, der auch auf Führungen in der Kathedrale vorbereitet.

 

Montag, 8. Februar 2016, 19.30 Uhr, im Saal von St.Katharinen, St.Gallen

Wenn Kirchen überflüssig und doch neu entdeckt werden

Mit Pfarrerin Dr. theol. Sonja Keller, Zürich

Sonja Keller, Pfarrerin an Johanneskirche in Zürich, hat ihre Doktorarbeit über die Umnutzung von überflüssig gewordenen Kirchen geschrieben. Dabei hat sie sich gefragt, für was die Kirchen gebaut worden sind, was die Theologie des reformierten Kirchenbaus war. - Soziale, ökonomische und architektonische Kriterien spielten da eine Rolle. Sie widmete sich dann ausführliich der Frage, was die Atmosphäre eines Kirchenraums für Menschen von heute bedeutet, was die Raumsoziologie, die Religionswissenschaft zur Wirkung von Sakralräumen zu sagen hat. Ausgehend von dieser Deutungsvielfalt hat sie Ideen und Konzepte für die neue Nutzung von leer stehenden Kirchenräumen konzipiert. Sonja Keller wir anhand von konkreten Auseinandersetzungen in der Zürcher Kantonalkirche über die «Umnutzung von Kirchen» zu uns sprechen. Die Beispiele werden auch für St.Gallen aktuell sein im Zusammenhang mit der Kirche St. Leonhard oder mit der Kirche St.Mangen.

Die Veranstaltungen werden unterstützt durch den Erwachsenenbildungsfonds der Evangelisch-reformierten Kirchen der Kantone SG/AR/AI, www.lebengestalten.ch

Veranstalterin: Evangelisch-reformiertes Forum St.Gallen
Leitung: Pfarrer Andreas Schwendener, Rehweidstr. 2, 9010 St.Gallen,
Tel. 071 244 34 64, kirchenbote.sg@ref.ch

 

«St.Galler Kirche 2022»

martin schmidt

Am Montagabend, 9. November 2015, sprach in der St.Galler Kirche St.Mangen Kirchenratspräsident Pfarrer Martin Schmidt über die Zukunft der Evang.-ref. Kirche des Kantons St.Gallen. In seinem Referat «St.Galler Kirche 2022» hat er an die vier Soli der Reformation erinnert: Glaube, Schrift, Gnade, Jesus Chritus. Nicht ausschliessend als antikatholische Front gegen Sakramente, Tradition, Werke und Heilige sollen diese «Soli» für uns als Fundament für die kontinuierliche Reformation unserer Kirche gelten, aber als Richtschnur. Es gelte mit andern Konfessionen im Gespräch zu bleiben über diese vier Grundfesten der Reformation, auf die im Kern alle christlichen Kirchen bauen und ihrerseits viel von den reformatorischen Impulsen übernommen haben.

Der Vortrag wurde aufgenommen und kann hier nachgehört werden: zum Vortrag (mp3)

Martin Schmidt war Pfarrer in Sevelen und Berneck, Dozent an der Pädagogischen Hochschule und ab 2002 Kirchenrat mit dem Ressort Religionsunterricht. Seit 2014 präsidiert er vollamtlich den Kirchenrat und hat damit grosse Verantwortung für die Zukunft der evangelischen St.Galler Landeskirche übernommen. Musik: Jonathan Schaffner und Peter Lenzin

 

Die vier Vorträge vom Frühjahr 2015

Heiliger Sound - Das Erbe des Ostens

Vier Vorträge mit Musik/Gesang in der Kirche St.Mangen, St.Gallen


Die Gesänge der Synagoge – Herkunft, Überlieferung und Wirkung (2.2.2015)

Mit Prof. Andor Izsák, Direktor a. D. am europäischen Zentrum für Jüdische Musik in Hannover

 

Prof. Andor Izsák ist Direktor a. D. beim Europäischen Zentrum für Jüdische Musik. Geboren 1944 im Budapester Ghetto war er schon zu Studienzeiten Organist an der Budapester Dohány-Synagoge, der größten Synagoge Europas. Er war über Jahre Dozent am Béla-Bartók-Konservatorium, ab 1988 in Deutschland, wo er an der Hochschule für Musik und Theater Hannover den Studiengang «Synagogale Musik» eingeführt hat und als Professor wirkte. Izsák versteht sich als ein Botschafter der jüdischen Sakralmusik in Deutschland und ganz Europa.

 

Das musikalische Erbe der maronitischen Kirche Libanons (9.2.2015)

Mit der Sängerin Fadia El Hage, Beiruth, und Youssef El Hage, Professor für Physik im Libanon

Fadia Tomb El-Hage, geboren 1962 in Beirut, begann ihre Karriere mit 16 als Solistin und als Schauspielerin in libanesischen Filmen und Theateraufführungen. 1984 beendete sie ihr Psychologiestudium in Beirut und studierte ab 1985 in München Gesang. Sie verbindet - vor allem im Ensemble Sarband – westliche und östliche Gesangskultur. Ihr Mann Youssef El Hage, ein Kenner der maronitischen Kirchentraditionen, hat in Deutschland studiert und spricht gut Deutsch.

 

Orthodoxe Gesänge aus dem Erbe von Byzanz (16.2.2015)

Mit der Kirchenmusikerin Silvia Georgieva, Zürich (ursprünglich aus Bulgarien) und dem Byzantinischen Chor Rorschach

Schon mit acht Jahren startete Silvia Georgieva ihre Karriere mit Klavier in Bulgarien und bekam mit 19 das Konzertdiplom, von 1999-2014 war sie in Sofia an der National Academy of Music und erarbeitete sich zwei Masters: Dirigieren und Musikwissenschaft. Wenig später doktorierte sie in zeitgenössischer Musik. Seit 2011 lebt sie in der Schweiz als Kirchenmusikerin, studiert weiter und leitet seit 2013 den Byzantinischen Chor Rorschach.
In ihrem Referat und den Musikbeispielen stellt sie die Gesänge der orthodoxen Kirche vor. wie sie aus Byzanz in die Welt der Slaven gekommen ist.

 

Einblicke in die liturgischen Gesänge der syrisch-aramäischen Kirche (8.3.2015)

Mit Dr. Abrahim Lahdo, Wiesbaden, Pfarrer Circis (Georg) Isik, Wil und dem syrisch-orthodoxen Chor Amriswil

 


Abrahim Lahdo, von Beruf Arzt, ist ein Kenner und Bewahrer der syrisch-aramäischen Gesangs- und Musiktraditionen. Er hat dazu Bücher veröffentlich und mit seinen Chören und Musikgruppen mehrere CD’s produziert. Er spricht über alte assyrische Instrumente, die acht Melodien des syrisch-orthodoxen Kirchenjahrs wie auch die Entwicklung der ältesten christlichen Liturgie. Ortspfarrer Georg Isik aus Wil singt liturgische Gesänge, begleitet von Megi Togan und Ario Togan und dem syrisch-aramäischen Chor Amriswil unter der Leitung von Matthias Erden.

 

Veranstaltungen werden unterstützt durch den Erwachsenenbildungsfonds der Evangelisch-reformierten Kirchen der Kantone SG/AR/AI, www.lebengestalten.ch

Veranstalterin: Evangelisch-reformiertes Forum St.Gallen
Leitung: Pfarrer Andreas Schwendener, Rehweidstr. 2, 9010 St.Gallen,
Tel. 071 244 34 64, kirchenbote.sg@ref.ch

Seit seiner Gründung im Jahr 1919 hat das Forum (ehemals «Freie Protestantische Vereinigung») gegen 700 Vorträge und seit 1924 jährlich eine Reformationsfeier organisiert.